Frankfurt (fondsweb.de) - Das Management des CS EUROREAL (980500) hat zwei weitere Büroimmobilien im französischen Issy-les-Moulineaux bei Paris für rund 260 Millionen Euro verkauft. Die für Anteilscheinrücknahmen verfügbare Liquidität steigt dadurch nach Angaben der Fondsgesellschaft per 9. Dezember 2011 auf rund 1,5 Milliarden Euro, rund 25 Prozent des Fondsvermögens. Damit sei das Fondsmanagement auf einem guten Weg in Richtung Wiedereröffnung. Zusätzlich sei eine Ausschüttung von 1,80 Euro/Anteil geplant. Angesichts des volatilen Marktumfeldes soll durch weitere Immobilienverkäufe noch ein zusätzlicher Sicherheitspuffer aufgebaut werden. Die hierfür laufenden Verkaufsverhandlungen würden sich bis in das Jahr 2012 ziehen.
Mit den weiteren Verkäufen habe das Fondsmanagement die Untergrenze der ursprünglich angestrebten Bandbreite von 25 bis 30 Prozent der für Anteilscheinrücknahmen verfügbaren Liquidität erreicht. Wir liegen im Plan, sagt Karl Heinz Heuß. Angesichts der jüngst angekündigten Fondsauflösungen von zwei Wettbewerbern sowie der Unsicherheit durch die EURO- und Staatsschuldenkrise agieren wir jedoch konservativ und werden daher vor der Wiedereröffnung einen zusätzlichen Liquiditätspuffer aufbauen. Für uns geht Sicherheit vor Geschwindigkeit, d.h. wir arbeiten im Sinne aller Anleger daran, dass der CS EUROREAL dauerhaft geöffnet wird und in den Normalbetrieb übergegangen werden kann. Dazu seien weitere Immobilienverkäufe geplant, die allerdings erst 2012 umgesetzt würden.
Durch gezielte Objektverkäufe sowie Mittelzuflüsse in Höhe von rund 190 Millionen Euro seit der Rücknahmeaussetzung seien die für Anteilscheinrücknahmen verfügbare Liquidität bis zum 9. Dezember 2011 um rund 1,25 Milliarden Euro auf rund 1,5 Milliarden Euro beziehungsweise rund 25 Prozent des Fondsvermögens erhöht worden. Die Verkaufspreise würden bei allen Transaktionen auf Höhe des letzten durch den Sachverständigenausschuss festgestellten Verkehrswertes liegen, teilweise sogar darüber.
Aufgrund der soliden Einnahmenbasis aus den Mieten werde der CS EUROREAL in der Euro-Tranche mit 1,80 Euro/Anteil (1,80 CHF/Anteil in der Schweizer Franken-Tranche) am 13. Dezember 2011 die jährliche Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2010/2011 an die Anleger leisten. Von der Ausschüttung in Höhe von 1,80 Euro pro Anteil falle der steuerfreie Anteil für Privatanleger mit 25,5 Prozent aufgrund von Sondereffekten niedriger aus als üblich. Gründe hierfür seien insbesondere die höheren voll steuerpflichtigen Zinseinnahmen aus der gestiegenen Liquidität sowie die steuerpflichtigen Veräußerungsgewinne aus Immobilienverkäufen in Deutschland innerhalb der Spekulationsfrist von zehn Jahren.
Bei zukünftigen Verkäufen werde weiter darauf geachtet, dass sie einen Querschnitt des Portfolios bildeten, damit der Fonds auch nach der geplanten Wiedereröffnung weiterhin stabile Renditen erwirtschafte. Parallel zu dem Liquiditätsaufbau stelle das Fondsmanagement bereits heute die Weichen für die Zeit nach einer erfolgreichen, nachhaltigen Fondsöffnung. So verfüge der Fonds mit 99 überwiegend jungen Büro- und Handelsliegenschaften an 50 Standorten in 11 europäischen Ländern im Wert von rund 5,6 Milliarden Euro unverändert über ein breit gestreutes Immobilienportfolio. Auf dieser Basis aufbauend erwarte das Fondsmanagement mittelfristig nach einer erfolgreichen Fondsöffnung einen Anstieg der Rendite.
