fondsweb.de

 
Erweiterte Fondssuche
Name, Gesellschaft, WKN, ISIN, Schlagwort (z.B.: "Energie")
Sie sind nicht eingeloggt! Jetzt einloggen oder erst registrieren.

25.07.2011 17:15 — Neuer Absolut Return Währungsfonds von Schroders aufgelegt

Frankfurt (fondsweb.de) - Mit dem Schroder ISF Currency Absolute Return EUR (LU0575583850) und dem Schroder ISF Currency Absolute Return USD (LU0575583850) hat der britische Vermögensverwalter Schroders einen neuen Währungsfonds in zwei Anteilsklassen aufgelegt. Beide Fonds sind in Deutschland und Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen.


Als Fondsmanager zeichnen Clive Dennis, Leiter des Bereichs Currencies bei Schroders, sowie Hardeep Dogra verantwortlich. Sie setzen nach Angaben der Fondsgesellschaft in ihren aktiv gemanagten Portfolios eine breite Palette von globalen Geldmarktinstrumenten und Währungen ein, um den angestrebten stetigen Wertzuwachs von 3 Prozentpunkten über dem 3-Monats-Libor zu generieren.


Die UCITS-III-konformen Fonds zeichnen sich laut Schroders im Vergleich zu typischen Geldmarktfonds und herkömmlichen Währungsprodukten durch ein sehr breites Anlageuniversum aus. Aktuell investiere das Fondsmanager-Duo in mehr als 40 verschiedene Währungen, die sowohl hohe Liquidität als auch Diversifikationsmöglichkeiten bieten würden. Die Fondsmanager verfolgten eine Long-Short-Strategie, bei der maximal die Hälfte des Portfolios in ausländische Währungen investiert werden dürfe. Aktuell lege der Schroder ISF Currency Absolute Return EUR 92,8 Prozent in europäischen Währungen, 2,8 Prozent in asiatischen Währungen und 4,3 Prozent in amerikanischen Währungen an. Die dem Fonds zugrundeliegende Basiswährung sei der Euro.


"Währungen bieten innerhalb eines Portfolios eine gute Diversifikation, da sie nur gering mit anderen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen, Rohstoffen und Immobilien korrelieren. Gleichzeitig bieten sie sowohl für institutionelle- als auch für Privatanleger aus Liquiditätsgesichtspunkten eine Alternative zu Bareinlagen und Staatsanleihen", so die Fondsgesellschaft.


"67 Prozent der deutschen Privatanleger haben ihr Vermögen im vergangenen Jahr in Festgeld- und Tagesgeldkonten deponiert, so die Ergebnisse einer von uns durchgeführten Studie. Wir gehen davon aus, dass auch in diesem Jahr noch viele Anleger über Bareinlagen verfügen", kommentiert Achim Küssner, Deutschlandgeschäftsführer bei Schroders. Das sei jedoch angesichts von Zinssätzen auf absolutem Tiefstand keine attraktive Option. Mit zunehmender Sorge über einen künftigen Inflationsanstieg wachse die Gefahr, dass diese Einlagen im Laufe der Zeit stetig an Wert verlieren würden, wodurch sich die Rendite für die Anleger spürbar reduziere.


"Unserer Ansicht nach gibt es weltweit Spielraum für deutlich höhere Erträge, da die Zentralbanken zu einer Umstrukturierung ihrer Geldpolitik gezwungen sind, wenn auch mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten", erklärt Dennis. Mithilfe des neuen Währungsfonds könnten Anleger jedoch von Anlagemöglichkeiten, die sich im Devisenbereich ergeben würden, profitieren - und das bei geringem Risiko und mit hoher Liquidität. Der Ansatz unterscheide sich von dem typischer Währungsfonds, die in der Regel mit hohem Fremdkapitaleinsatz arbeiteten.

Fonds zu dieser Nachricht:

Gesellschaften zu dieser Nachricht:




X